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Dein Nein verkörpern & Grenzen spüren

07:09 Min

Somatische Körperübung

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🖌️ Kurzbeschreibung

In dieser somatischen Körperübung spürst du Schritt für Schritt deine eigenen Grenzen im Körper und übst, ein klares „Nein“ nicht nur zu denken, sondern zu verkörpern. Über Haltung, Bodenkontakt, Raumwahrnehmung und Stimme verankerst du neue Gefühle von Klarheit, Schutz und Selbstsicherheit tief in deinem Unterbewusstsein.

💡Gut zu wissen

  • Für diese Übung kannst du sitzen oder stehen — wichtig ist vor allem, dass beide Füße stabilen Kontakt zum Boden haben.

  • Du kannst die Augen geöffnet lassen. Das hilft vielen Menschen dabei, sich stabiler und sicherer zu fühlen.

  • Es geht nicht darum, laut, hart oder aggressiv zu werden. Grenzen dürfen ruhig, klar und körperlich spürbar sein.

  • Wenn sich das „Nein“-Sagen ungewohnt anfühlt, ist das völlig okay. Viele Menschen haben gelernt, ihre Grenzen eher anzupassen oder zu unterdrücken.

  • Versuche während der Übung weniger nachzudenken und mehr wahrzunehmen: Wie fühlt sich dein Körper an, wenn du Raum einnimmst oder „Nein“ sagst?

  • Du kannst die Intensität jederzeit anpassen — leiser sprechen, die Bewegung kleiner machen oder einfach nur innerlich mitgehen.

  • Manche Menschen spüren während der Übung mehr Kraft, andere eher Emotionen oder Unsicherheit. Beides ist normal.

🌝 Wieso's funktioniert

  • Grenzen sind nicht nur mental – sie entstehen im Nervensystem und im Körpergefühl.

  • Durch das bewusste Spüren von Bauch, Haltung und Raum aktivierst du dein inneres Sicherheits- und Orientierungsgefühl.

  • Die „Stop“-Geste und das gesprochene „Nein“ verbinden körperliche Erfahrung mit Sprache – so wird die Grenze verkörpert, nicht nur gedacht.

  • Dein Körper lernt: Ich darf Raum einnehmen. Ich darf mich schützen.

  • Wiederholung stärkt neuronale Verknüpfungen – dein „Nein“ wird mit der Zeit klarer, ruhiger und selbstverständlicher.

  • Du regulierst dein Nervensystem weg von Anpassung oder Erstarren hin zu Selbstkontakt und Selbstführung.

  • Statt gegen dich zu arbeiten, beginnst du, mit deinem Körper als Verbündeten Grenzen zu setzen.

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